Aktuelles: Archiv 2007
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20.12.2007
Häusliche Pflege – für Körper und Seele
Caritas steht Angehörigen bei – „Ohne diese Hilfe würde es nicht gehen“
Wann Elsbeth Schwarz zum letzten Mal im Urlaub war, das weiß sie schon gar nicht mehr. Sie pflegt ihre Mutter in Vollzeit, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Einzige Hilfe – der Caritasverband Waltrop/Oer-Erkenschwick. „Ohne diese Hilfe würde es nicht gehen“, sagt Elsbeth Schwarz.
Die Waltroperin lässt sich nicht unterkriegen. Seit 1991 pflegt sie ihre nächsten Angehörigen, zuerst ihren Vater, dann die Mutter. Sie musste mit dem Verlust des Vaters leben, dann starb ihr Bruder, schließlich verlor sie ihren Mann. Keine leichte Zeit, in der sie dennoch nie aufgegeben hat, auch wenn ihre Mutter einen emotionalen Durchhänger hatte.
Sie hat ihre Mutter zu sich genommen, die 90-Jährige lebt im Haushalt von Elsbeth Schwarz. „Meine Mutter war ja nie im Krankenhaus oder in Kurzzeitpflege, da gab es für mich gar nichts anderes, als sie zu mir zu holen“, sagt sie. „Das Beste für einen Menschen ist die liebevolle Betreuung in gewohnter Umgebung, und das möchte ich meiner Mutter bieten“, sagt die Waltroperin.
Ihre Mutter leidet an Altersdemenz, „ein fatales Krankheitsbild“, wie Elsbeth Schwarz es nennt. „Die Stimmung kann sich stündlich ändern, das Befinden verläuft wie eine Fieberkurve“, beschreibt Elsbeth Schwarz ihre Eindrücke.
Die Folge: Die Waltroperin hat praktisch kein Privatleben mehr. „Meine Mutter muss stündlich gelagert werden, alle fünf Stunden gibt es im Schnitt eine Mahlzeit“, erklärt Elsbeth Schwarz. Darunter leiden schon die sozialen Kontakte. „Urlaub ist da natürlich nicht möglich, auch sonst bleibt nicht viel“, sagt sie. Nur das monatliche Kegeln, das lässt sie sich nicht nehmen. Dann passt ihre Tochter zu Hause auf.
Und dann kommt da noch jede Werktag eine Mitarbeiterin des Caritasverbandes Waltrop-/Oer-Erkenschwick. Seit rund eineinhalb Jahren ist Anja Kämper bei Elsbeth Schwarz Zuhause. Die Mutter Leni Holz-Vollenbruch ist in Pflegestufe 3 eingestuft. „Sie braucht eine Vollpflege“, erklärt Elsbeth Schwarz. Anja Kämper kommt jeden Tag zur Ganzwaschung, die 90-Jährige wird außerdem regelmäßig gebadet. „Das habe ich alleine nicht mehr geschafft, deswegen bin ich froh, dass jetzt die Caritas kommt“, sagt Elsbeth Schwarz.
Ihre Entscheidung für den Caritasverband stand schnell fest: „Ich hatte ein sehr positives Gespräch mit der Pflegedienstleitung Ursula Deiting-Pohl“, sagt Elsbeth Schwarz. Danach habe ihre Entscheidung trotz einiger Alternativen am Markt sofort festgestanden.
Ihr ist es wichtig, dass außer zu Urlaubszeiten immer die gleiche Person in den Haushalt kommt. „Anja Kämper gehört im Grunde schon zur Familie, es besteht ein großes Vertrauensverhältnis“, erklärt Elsbeth Schwarz. Auch Anja Kämper kommt gerne zu Elsbeth Schwarz und ihrer Mutter. „Man versteht sich, weiß, worauf es ankommt oder wo Probleme bestehen“, erklärt sie.
Doch neben der eigentlichen körperlichen Pflege hat der Besuch der Caritas noch einen weiteren Effekt. Sie kann mal ein paar Minuten am Tag durchatmen, hat jemanden, mit dem sie sich austauschen kann. Und beim Caritasverband nimmt man sich gerne die Zeit.
Ansprechpartner:
Ursula Deiting-Pohl
Email: Ursula.deiting-pohl@caritas-waltrop-oer-erkenschwick.de
Telefon: 02309-95700
20.12.2007
Weihnachtsfeier für Alleinstehende in St. Marien
Weihnachten – ein Tag wie jeder andere - vor dem Fernseher, vielleicht mit einem Butterbrot und einer Flasche Bier?
Seit einigen Jahren laden die Kirchengemeinde St. Marien und Mitarbeiter der Caritas Beratungsstelle in Waltrop Menschen, die keinen Kontakt mehr zu ihren Familien haben, zu einem Weihnachtsessen ein.
Pfarrer Durkowiak begrüßte fünfzehn bedürftige Menschen und las in der festlich geschmückten Kirche aus der Weihnachtsgeschichte vor.
Beim schon traditionellen Menü aus Suppe, Putengulasch und Dessert wurden wenigstens für einige Stunden die Vielzahl der Probleme vergessen.
Zusammen mit Bürgermeisterin Anne Heck – Guthe, seit vielen Jahren bei den Teilnehmern beliebter Gast, wurden bei Kaffee, selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen und Musik Fotos der letzten Feiern betrachtet und auch an diejenigen gedacht, die verstorben sind.
Höhepunkt waren wieder die von Britta Bockelbrink und ihren Freundinnen liebevoll zusammengestellten Geschenke an die Alleinstehenden.
Für die Gäste ist das Weihnachtsessen in St. Marien ihr „richtiges“ Weihnachten – und schon im Sommer werden Sie die Helfer wieder Fragen: „Ist dieses Jahr wieder Weinnachten in St. Marien?“

02.12.2007
Weihnachtswunsch
Ich möcht’ ein bischen glücklich sein.
Ich möchte mich mit andern freun.
Ich wünsche mir, dass mich jemand fragt:
„Wie geht es Dir”? und einfach sagt:
„Ich mag Dich und bin gern bei Dir”!
Das wünsch’ ich mir.
Ich möcht’ ein bischen glücklich sein.
Ein Anruf würde mich schon freun.
„Hallo! Wie geht's? Mach's gut”! und dann:
„Rufst Du mich morgen auch mal an”?
„Ja, ganz bestimmt! So gegen vier”!
Das wünsch’ ich mir.
Ich möcht’ ein bischen glücklich sein.
Käme einer doch mal herein
und sagt: „Ich hab’ an Dich gedacht
und Dir mich selbst heut' mitgebracht.
Ich bleib’, so lang du willst, bei Dir”!
Das wünsch’ ich mir.
Ich möcht’ ein bischen glücklich sein.
Ein Brief, ein Zettel winzig klein.
Ein Händedruck, ein nettes Wort,
ein Lächeln… und ich spür’ sofort:
Mir geht es ebenso wie Dir!
Das wünsch’ ich mir!
Von Rolf Krenzer
> www.rolfkrenzer.de
>
Bücher von Rolf Krenzer
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Caritasverbandes Waltrop/Oer-Erkenschwick wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und ein frohes Weihnachtsfest.
November 2007
Ehrenamtler gesucht
Zeit schenken, so kann man kurz und knapp ein besonderes Angebot für ehrenamtliche Arbeit im Caritasverband Waltrop / Oer-Erkenschwick beschreiben. Gesucht werden ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die gerne mit Menschen zusammen sind und diese im Alltag unterstützen. Dieses neue Fortbildungsangebot des Caritasverbandes richtet sich an Menschen, die Lust haben, pflegebedürftigen und demenzkranken Menschen ein wenig Zeit und Zuwendung zu schenken. Die Fortbildung umfasst 35 Stunden und vermittelt Basiswissen über gerontopsychiatrische Krankheitsbilder, die Situation pflegender Angehöriger, pflegerisches Grundwissen, den Umgang mit Notfallsituationen, Kommunikation und Gesprächsführung, Umgang und Beschäftigung mit demenzkranken Menschen, sowie rechtliche Grundlagen.
Der Abschluss erfolgt mit einem Zertifikat. Hospitationsmöglichkeiten werden vom Caritasverband in Betreuungsgruppen und in der Einzelbetreuung vermittelt.
Interessierte sind eingeladen, sich am Infostand der Caritas beim Ehrenamtstag in den Räumen der Lebenshilfe Waltrop, Bahnhofstraße, beraten zu lassen. Christiane Jurgeleit-Höflich von der Caritas steht am Mittwoch, 5. Dezember, von 10 bis 12 Uhr Rede und Antwort. Weitere Informationen hierzu erteilt Christiane Jurgeleit-Höflich auch telefonisch unter Tel. 0 23 09 - 95 70 0.
30.10.2007
Änderung der Verbraucherinsolvenz
Caritasverband Waltrop/Oer-Erkenschwick berät vertraulich und kompetent
Die Entschuldung von Familien, Einzelpersonen oder Kleinbetrieben ist heutzutage eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Immer mehr Menschen geraten in Existenznöte und bedürfen professioneller Hilfe. Die vom Bundesjustizministerium geplante Reform der Verbraucherinsolvenz trägt dem Verbraucherschutz im besonderen Maße Rechnung. Auch dem völlig mittellosen Verbraucher soll der Schutz vor Zwangsvollstreckungsmaßnahmen und eine umfassende Entschuldung auch ohne Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ermöglicht werden. Bislang galt diese Option nur während bzw. nach Durchführung eines Insolvenzverfahrens. Dies ist bei mittellosen Schuldnern jedoch regelmäßig überflüssig, da es für die Gläubiger keinen Ertrag bringt.
Warum brauchen wir ein vereinfachtes Entschuldungsverfahrens? Unser heutiges Verbraucherinsolvenzverfahren ist gut – aber es ist zu teuer und zu bürokratisch in Anbetracht der Tatsache, dass von 80 % der Schuldner keine relevanten Einkünfte zu erwarten sind. Ist ein Schuldner nachweislich völlig mittellos, so wird ein Insolvenzverfahren aber seinen Zweck verfehlen. In dieser Situation ist es ausreichend, wenn eine sorgfältige Ermittlung der Vermögensverhältnisse des Schuldners erfolgt. Das Verfahren soll nicht nur einen Ausgleich zwischen den Interessen des Schuldners und seiner Gläubiger bieten. Es muss sozial gerecht sein und die allgemeinen Interessen des Wirtschaftsverkehrs berücksichtigen.
Ziel der Reform ist dabei unter anderem auch die Entlastung der Justizkassen. Bisher hatten auch masselose Schuldner das Recht sich die Verfahrenskosten, die mindestens 1.800 Euro betragen, stunden zu lassen. Für das Jahr 2006 machte die Belastung der Landesjustizkassen geschätzt 50 Mio. Euro aus. Man rechnet damit, dass die Reform des Verfahrens Mitte 2008 in Kraft tritt. Masselose Schuldner, vor allem die sog. Hartz IV-Empfänger, müssen künftig damit rechnen, dass sie im Rahmen des neu geregelten Entschuldungsverfahrens an den Kosten mit monatlich bis zu 13 Euro beteiligt werden.
Die Beratung durch gut ausgebildete Mitarbeiter des Caritasverbandes Waltrop/Oer-Erkenschwick und durch die langjährige Erfahrung im Umgang mit Finanzierungskrisen bieten überschuldeten Menschen eine neue Perspektive: ein Leben ohne Schulden. Dabei erarbeitet die Schuldner- und Insolvenzberatung gemeinsam mit den Ratsuchenden Wege aus der Krise.
Unsere Beratungen sind selbstverständlich vertraulich. Bitte vereinbaren Sie einen Gesprächstermin mit uns: Schuldner- und Insolvenzberatung des Caritasverbandes Waltrop/Oer-Erkenschwick, Herr Brauckmann, Tel. 02309/9570-55.
02.10.2007
10 Jahre Fachstelle
Die Notunterkunft am Alten Graben überflüssig zu machen, das war das Ziel, mit dem die Fachstelle für Wohnungssicherung in Waltrop vor zehn Jahren als erste ihrer Art gestartet ist. Zum Jubiläum kann Vollzug gemeldet werden: Die maroden Gebäude stehen leer, sind verbarrikadiert, zum Abriss freigegeben. Und auf diese Statistik haben die Mitarbeiter der Zentralen Fachstelle für Wohnungssicherung in Waltrop zehn Jahre hingearbeitet: Wenn Wulff Reschop vom Caritasverband Waltrop / Oer-Erkenschwick und Ulrich Schauff von der Stadt Waltrop auf die Statistik der Obdachlosigkeit in Waltrop blicken, sehen sie für 2007 eine „Null“. Bedeutet: Die Fachstelle hat zum Jubiläum ein wichtiges Etappenziel erreicht, es gibt keine Obdachlosen mehr in Waltrop. Die Fachstelle geht sogar noch einen Schritt weiter. Denn sichtbares Zeichen der erfolgreichen Arbeit ist der vom Ausschuss für Jugend und Soziales der Stadt Waltrop schon beschlossene und bald durchgeführte Abriss der heruntergekommenen Notunterkünfte der Stadt am „Alten Graben“. Die Flächen können verkauft werden, die Stadt kann weiteres Geld einnehmen. „Das ist aber nur zu machen, wenn man präventiv dafür sorgt, dass keine Unterkunft dieser Art mehr notwendig ist“, erklärt Wulff Reschop.
04.09.2007
„Pax et Bonum“ im Franziskushaus
Caritasverband weiht neues Gebäude für Geschäftsstelle und Betreutes Wohnen ein
Nach einigem Hin und Her finden sich nun Geschäftsstelle, Beratungs- und Pflegedienste sowie das betreute Wohnen des Caritasverbandes unter einem Dach vereint. Jetzt wurde das neue Franziskushaus an der Dorfmüllerstraße 8, dort wo früher das Herz-Jesu-Haus stand, offiziell eingeweiht und gesegnet. „Diese Einrichtung setzt neue Maßstäbe und ist ein Highlight in Waltrop“, betont Waltrops Bürgermeisterin Anne Heck-Guthe, „Besonders das spezielle Netzwerk aus Arbeiten und Wohnen ist außergewöhnlich und zukunftsweisend. Hiermit werden neue Standards gesetzt.“
11 Monate Bauzeit und 2,2 Millionen Euro hat der Neubau gekostet. Im Erdgeschoss befinden sich Gesellschaftsräume für die Bewohner des Hauses und die Geschäfts- und Beratungsstelle der Caritas. Die Nachfrage war so enorm, dass alle 20 seniorengerechten Wohnungen im ersten bis dritten Stock bereits vermietet waren noch bevor der erste Bewohner im Juli einziehen konnte. Mittlerweile leben 24 Senioren in den Räumlichkeiten. Vor allem die zentrale Lage, die Nähe zur Innenstadt und zu Ärzten, Apotheken, Bushaltestellen, Rathaus, Einkaufsmöglichkeiten und Kirchen machen einen wesentlichen Reiz aus und das Franziskushaus somit zu einem begehrbaren Ort zum Leben.
12.07.2007
„Mittwochs ist Frau-Inge-Tag“
Zum Artikel in der Waltroper Zeitung vom 16. Mai 2007 erreichte uns von Birgit Cognata folgender Brief, den wir freundlicherweise veröffentlichen dürfen:
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Foto: Ingeborg Schüklenk, ehrenamtliche Mitarbeiterin, und Margarete Große (Foto: Waltroper Zeitung/Thomas König) |
“Sehr geehrte Frau Jurgeleit-Höflich,
ich bin die Tochter von Frau Margarete Große und möchte mich auf diesem Weg einmal ganz herzlich bedanken für die super nette Betreuung meiner Mutter. Egal, ob es das Essen ist oder die Spielenachmittage oder die sehr gute Betreuung durch Ihre ehrenamtliche Mitarbeiterin Frau Ingeborg Schüklenk, die meiner Mutter ja in allen Lebenslagen zur Seite steht und der sie vertraut. Meine Mutter und auch ich möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich bedanken für die liebevolle Unterstützung, denn meine Mutter ist nun mal auf die Hilfe angewiesen, die ich für sie bei der Caritas bekam.
Leider wohne ich sehr weit weg, so dass ich diese Hilfe, die meine Mutter nun mal benötigt, nicht geben kann. Dieses bedaure ich sehr, denn von Schleswig-Holstein aus ist es immer eine weite Anfahrt, dennoch kann ich es in etwa 4 bis 5 mal im Jahr einrichten, meine Mutter zu besuchen.
Die Anzeige in der Zeitung finde ich sehr rührend und ich hoffe, dass es noch viele nette Menschen geben wird, wie es Frau Inge ist. Einen ganz besonderen Dank an Frau Inge! Meine Mutter lebt seit der Unterstützung durch die Caritas wieder richtig auf. Darüber freue ich mich sehr, denn ich habe nur eine Mutter, die mir das Leben geschenkt hat.
Ich kam schließlich auf die Idee mit der Caritas einmal in Verbindung zu treten, und das hat unsere Erwartungen mehr als nur erfüllt. Meine Mutter ist ein neuer Mensch geworden.
Mit freundlichen Grüßen, Birgit Cognata”
Wir haben uns über diese Rückmeldung sehr gefreut!
Wir wünschen Frau Große weiterhin alles Gute.
Für den Caritasverband, Christiane Jurgeleit-Höflich
05.07.2007
Erste Hilfe – kein Problem
Ehrenamtliche des Caritasverbandes absolvieren Ersthelferausbildung
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Foto: Erste Hilfe Kurs für die Mitarbeiter/innen des Caritasverbands. |
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen des Caritasverbandes absolvierten an zwei Samstagen im Juni einen Erste-Hilfe-Kurs beim Malteser Hilfsdienst in Recklinghausen.
Bei der 16-stündigen Ausbildung zu Ersthelfern wurden interessante Neuerungen der Sofortmaßnahmen im Notfall vorgestellt. Die stabile Seitenlage wird zum Beispiel etwas anders ausgeführt und ist dadurch viel schneller und leichter umzusetzen. Da viele Ehrenamtliche schon Großeltern sind oder bald werden könnten, wurden die Wiederbelebungsmaßnahmen Mund-zu-Mund Beatmung und Herzdruckmassage auch für Säuglinge und Kleinkinder erklärt und geübt.
Die Begleitung und Betreuung von Senioren ist das ehrenamtliche Aufgabengebiet der Mitarbeiter/innen, daher wurden natürlich viele Fragen gestellt und besprochen, die sich auf die speziellen Bedürfnisse von älteren Menschen bezogen.
Am Ende des zweiten Ausbildungstages wurden die Zertifikate an folgende Mitarbeiter/innen überreicht: Ingeborg Dütsch, Anna Drathner, Karin Helfrich und Angelika Klinge aus Oer-Erkenschwick, Ulla Heuberg, Brigitta Mölders, Hannelore Pötter, Christa Raabe, Christiane Jurgeleit-Höflich und Franz-Josef Burchot aus Waltrop.
25.06.2007
Getränke Express jetzt auch online
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Jetzt auch online: Beim Getränke-Express können Sie in Zukunft Ihre Getränke auch per Internet bestellen. Geliefert wird wie immer mittwochs. |
Auch der Getränke Express geht neue Wege: Ab sofort besteht die Möglichkeit, die Getränke online zu bestellen. Mit einfachster Menüführung hat man schnell und unkompliziert alles bestellt, was man benötigt.
„Das hat insbesondere für die Kunden den Vorteil, die außerhalb unserer Geschäftszeiten bestellen möchten. Damit sind wir auch hier sozusagen 24 Stunden erreichbar“, freut sich Geschäftsführer Rainer Kubik über die aktuelle Neuheit beim Caritasverband. Der Kunde erhält eine Bestätigung seiner Bestellung und er kann sicher sein, dass seine Getränke pünktlich angeliefert werden.
Zu finden ist die Bestellmöglichkeit in den Angeboten unserer Webseite unter Getränke Express.
Natürlich geht´s auch weiterhin telefonisch zu den üblichen Geschäftszeiten unter 78 550.
21.06.2007
Möbelmarkt umgezogen
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Den Möbelmarkt finden Sie jetzt Im Wirrigen 44. |
Unser Caritas-Möbelmarkt ist umgezogen: Ab sofort finden Sie uns Im Wirrigen 44 in Waltrop!
Auf einer Verkaufsfläche von insgesamt 400 qm zuzüglich Freifläche bieten wir gut sortiert bestens erhaltene Möbelstücke und Haushaltsgegenstände zu günstigen Preisen.
Unsere Öffnungszeiten sind:
Montag bis Donnerstag 9.00 – 17.00 Uhr und Freitag 9.00 - 13.00 Uhr.
Telefonisch sind wir unter 0 23 09 / 40 225 erreichbar.
21.06.2007
Besichtigung des Franziskushauses
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Das neue Franziskushaus in der Stadtmitte. |
Nach etwa 10-monatiger Bauzeit steht das neue Franziskushaus kurz vor seiner Fertigstellung. Hier sind im 1. bis 3. OG insgesamt 20 seniorengerechte Wohnungen entstanden, und der Caritasverband zieht mit seiner Geschäftsstelle und den Beratungs- und Pflegediensten ins Erdgeschoss. Die zentrale Lage des Gebäudes und die Nähe zu den Grünanlagen des Stutenteichparks, sowie zur schönen Waltroper Innenstadt mit Fußgängerzone, machen einen wesentlichen Reiz dieser Wohnlage aus. Von hier aus haben Sie im Umkreis von 500 Metern eine sehr gute Anbindung an die Infrastruktur des täglichen Bedarfs. Alle für Sie wichtigen Einrichtungen, wie z.B. Ärzte, Apotheken, Einkaufsmöglichkeiten, Bushaltestellen, Rathaus, Friseure, Gasthäuser, Kirchen und Sozialeinrichtungen sind nur einige Beispiele für die exzellente Lage des Objektes. Während die Wohnungen und Büroräume bereits komplett fertig gestellt sind, befinden sich die Arbeiten an den Außenanlagen in ihrer Endphase. Die Schlüsselübergabe an die Mieter erfolgt am 2. Juli. Bis dahin besteht die Gelegenheit, sich das Haus komplett von innen anzusehen.
Alle Interessenten laden wir herzlich ein, an einem der nachfolgend genannten Termine das Haus unter Führung des Geschäftsführers Rainer Kubik zu besichtigen.
Montag, den 25.06.07, 17.00 Uhr
Dienstag, den 26.06.2007, 11.00 Uhr
Donnerstag, den 28.06.2007, 14.00 Uhr
Treffpunkt zu allen Terminen ist das Franziskushaus, Dorfmüllerstraße 8.
24.05.2007
Stadtranderholung auch in diesem Jahr
Auch in diesem Jahr findet in der Zeit vom 13. bis 17.08. auf dem Gut Eickenscheidt unsere Stadtranderholung für Senioren statt.
Anmeldungen unter 0 23 09 / 78 550.
22.05.2007
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| Organisieren die Stadtranderholung: | |
| Marion Jäger | Claudia Kober |
Überschuldung steigt drastisch
Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik haben im Jahr 2006 insgesamt 92.844 Personen ein Verbraucherinsolvenzverfahren beantragt. Das sind 34,8 % mehr als im Vorjahr. Ebenfalls deutlich zugenommen haben die Insolvenzen von Personen, die früher einer selbständigen Tätigkeit nachgegangen sind, um 9,7 % auf 27.131 Fälle.
Ähnliche Entwicklungen verzeichnet die Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle des Caritasverbandes Waltrop-Oer-Erkenschwick e.V.
Wer Rat und Hilfe benötigt, wendet sich an die Beratungsstelle für Wohnungs- und Existenzsicherung des Caritasverbandes unter der Telefonnummer 0 23 09 / 95 700.
15.05.2007
Wohnbegleitung für Senioren – Hilfe und Unterstützung im Alltag
Informationsveranstaltung in der Stadtbücherei Waltrop am 24.05.2007
Die Stadtbücherei Waltrop und der Caritas Verband Waltrop/ Oer-Erkenschwick e.V. laden zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung am Donnerstag, den 24.05.07 von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr in die Stadtbücherei, Bahnhofstraße 20d zum Thema "Wohnbegleitung für Senioren – Hilfe und Unterstützung im Alltag" ein.
10.30 Uhr |
Begrüßung mit Kaffee und Getränken |
11.00 Uhr |
Vorträge 1.Pflegeversicherung – Leistungen und Möglichkeiten 2.Wenn das Essen Räder hat – Alltagshilfen und Beratung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen 3.Wenn das Gedächtnis nachlässt – Informationen zu Demenzerkrankungen und Vorstellung von Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten für Betroffene und ihre Angehörigen |
11.45 Uhr |
Fragerunde |
12.30 Uhr |
Verabschiedung |
Eine Auswahl an Büchern und Broschüren liegt zur Ansicht bereit.
04.04.2007
Sozialpädagogische Gruppenarbeit des
Caritasverbandes Waltrop/Oer-Erkenschwick e.V.
Bildungschancen für alle. Potenzial auch von Migrantenkindern entfalten.
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Mehmet schnippt mit dem Finger „Kannst Du mir mal helfen, Christiane?“
Neben ihm brütet Nina über ihren Rechenaufgaben.
In der Sozialpädagogischen Gruppenarbeit des Caritasverbandes Waltrop/Oer-Erkenschwick werden Mehmet und Nina neben 23 anderen Grundschulkindern an fünf Nachmittagen in der Woche in drei Lerngruppen gezielt gefördert.
Hilfe bei den Hausaufgaben und der Erwerb sprachlicher Kompetenz insbesondere für Kinder mit Migrationshintergrund - ein seit vielen Jahren erfolgreiches Projekt der Caritas in Waltrop.
Obwohl Kinder aus Migrantenfamilien die Umgangssprache oft genauso beherrschen wie ihre deutschen Freunde, mangelt es in der Schule an der Rechtschreibung, dem Lesen, der Grammatik und den erforderlichen Fachbegriffen.
Bildung ist Zukunft. Schon jetzt fehlen in vielen Bereichen Fachkräfte. Umso mehr sind wir auf gut ausgebildete junge Menschen angewiesen und können es uns nicht leisten, vorhandene Potentiale brach liegen zu lassen.
Zur Zeit haben 15% der Schüler in Waltrop einen Migrationshintergrund. 2010 werden mehr als ein Viertel der Erstklässler aus Migrantenfamilien stammen.
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Der Unterricht wird von Studentinnen und Studenten, alle angehende Lehrer und Lehrerinnen geleitet. Obwohl woanders mehr zu verdienen wäre, sind die Jobs begehrt.
Für die Studierenden ist die Arbeit mit verschiedenen Kulturen eine große Herausforderung. „Eine bessere Vorbereitung auf die Praxis gibt es nicht“, so Mareike Braun, seit mehreren Jahren in der Gruppenarbeit beschäftigt.
Unterstützt werden die Studentinnen und Studenten von Hatice Arslan, einer türkischen Erzieherin. Aufgrund ihrer Zweisprachigkeit kann sie in schwierigen Situationen auch einmal dolmetschen .
Bei ihren Gesprächen in den Familien erfahren die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen neben der schon sprichwörtlichen Gastfreundschaft auch das große Interesse der Eltern an der Zukunft ihrer Kinder. So ist es selbstverständlich, dass alle Beteiligten gemeinsam den Betreuungsplan erstellen, regelmäßig überprüfen und fortschreiben. Und das alle einen Beitrag zahlen ist Ehrensache und zum Erhalt des Projektes bitter nötig, mussten doch im vergangenen Jahr die Mittel der Stadt Waltrop um 20% gekürzt werden. Spätestens jetzt steht das Angebot finanziell mit dem Rücken zur Wand und ist dringend auf jede Spende angewiesen.
Dass Lernen auch Spaß macht, erleben die Kinder der „Schularbeitenhilfe“ bei den Freizeitaktivitäten.
Spielen, Basteln, gemeinsam ins Kino gehen....
Schwerpunkt aber ist die Projektarbeit, bei der auch wieder die Förderung der sprachlichen Fähigkeiten im Mittelpunkt steht.
So lernen die Kinder im Projekt viel über gesunde Ernährung, kaufen selber ein und freuen sich anschließend über das selbstgekochte Essen.
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Noch heute schwärmen die Kinder vom Kursus „Umgang mit Pferden“, im vergangenen Jahr.
Die Diplom-Pädagogin Kerstin Appel, die über eine reittherapeutische Ausbildung verfügt, lud die Kinder zu ihren Pferden auf einen Bauernhof in Vinnum ein.
Eine gelungene Ergänzung zu den täglichen Gruppenstunden, in denen die Hausaufgaben im Vordergrund stehen.
Nicht nur reiten konnten die Kinder der Caritas, sondern sie erfuhren auch vieles über Ernährung und Pflege der Tiere.
Viele neue Begriffe mussten die Kinder lernen, um die Abschlussprüfung zu bestehen und die begehrten Urkunden in den Händen zu halten.
„Umgang mit Pferden“ soll den Kindern Spaß machen - und dabei Ängste abbauen, Selbstbewusstsein stärken, die Motorik schulen und somit individuelle und soziale Stärken fördern.
„Dass die Kinder auf eigenen Wunsch zu uns kommen, gehört zu unseren Grundprinzipien. Kinder, die keine Lust haben, sind schnell wieder weg. Nur wenn die Kinder regelmäßig kommen, können wir Fortschritte erzielen“ erklärt Wulff Reschop, der sich bei der Caritas um die Gruppenarbeit kümmert.
Und so stehen Mehmet, Nena und alle anderen jeden Nachmittag pünktlich vor der Schularbeitenhilfe. „ Ich habe eine zwei in Mathe geschrieben“ und „wann gehen wir wieder Schlittschuh laufen“ werden die Betreuer stürmisch begrüßt.
04.04.2007
SPD Waltrop unterstützt Schularbeitenhilfe der Caritas
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SPD Waltrop: Wulff Reschop, Margit Tigges, Klaus Beie, Rainer Paals |
Hilfe bei den Hausaufgaben und Erwerb sprachlicher Kompetenz, insbesondere für Kinder mit Migrationshintergrund – ein seit vielen Jahren erfolgreiches Projekt der Caritas in Waltrop.
„Für dieses Angebot gibt es mehr Nachfrage als Plätze“ erklärt Wulff Reschop von der Caritas.
Sorgen macht der Caritas jedoch die Finanzierung, nachdem die Stadt Waltrop ihre Zuwendungen um 20 % - rund 3.000 €- gekürzt hat.
Trotz gestaffelter Elternbeiträge steht die Schularbeitenhilfe finanziell mit dem Rücken zur Wand.
Zur Schließung der Finanzlücke hat jetzt die SPD Waltrop mit einer Spende aus dem Erlös des Trödelmarktes beigetragen. „Damit wollen wir auch die Chancen insbesondere von Migrantenkindern im schulischen und sozialen Bereich erhöhen. Letztendlich sind wir auf gut ausgebildete junge Menschen angewiesen und können es uns nicht leisten, vorhandene Potenziale brachliegen zu lassen,“ erklärt der SPD Vorsitzende Klaus Beie, der gemeinsam mit Ratsmitglied Margit Tigges die Spende überreichte.
Zurzeit haben 15 % der Schüler in Waltrop einen Migrationshintergrund, 2010 werden mehr als ein viertel der Erstklässler aus Migratenfamilien stammen.
Neun Mitarbeiter –Lehramtsstudenten und eine türkische Erzieherin, die aufgrund ihrer Zweisprachigkeit in schwierigen Situationen auch einmal dolmetschen kann, fördern an fünf Nachmittagen in der Woche 25 Kinder in drei Lerngruppen. Für die Studierenden ist die Arbeit mit verschiedenen Kulturen eine große Herausforderung. „Eine bessere Vorbereitung auf die Praxis gibt es nicht“ so Rainer Paals, Abteilungsleiter bei der Caritas.
„Das die Kinder auf eigenen Wunsch zu uns kommen, gehört zu unseren Grundprinzipien.“ Kinder, die keine Lust haben, sind schnell wieder weg. Und nur wenn die Kinder regelmäßig kommen, können wir Fortschritte erzielen“ erklärt Wulff Reschop, der sich bei der Caritas seit vielen Jahren um die Schularbeitenhilfe kümmert.
02.04.2007
Neue Stellenausschreibungen
Ab sofort hat der Caritasverband Waltrop/Oer-Erkenschwick zwei Stellen zu besetzen:
- Abteilungsleiter/in
- Auszubildende(n) zum/zur Bürokaufmann/kauffrau
>> Alle Stellenausschreibungen ansehen!
25.03.2007
Infos zu den Wohnungen in Oer-Erkenschwick
Infos zu den Mietwohnungen für Senioren in Oer-Erkenschwick / Ludwigstraße.
>> Exposee hier herunterladen
08.02.2007
Gesund + Leben 2007
3. Oer-Erkenschwicker Gesundheits- und Wellnessmesse
Am 3. und 4. März findet in der Oer-Erkenschwicker Stimberghalle die Gesundheits- und Wellnessmesse "Gesund + Leben 2007" mit Beteiligung des Caritasverbands statt.
Weitere Infos finden Sie hier: http://www.gesundheits-wirtschaft.de/24.html
30.01.2007
Interesse am Verbraucherinsolvenzverfahren ist ungebrochen
600 Ratsuchende finden 2006 Hilfe bei finanziellen Problemen
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Berät überschuldete, insolvente Personen und Familien: Rainer Paals |
Die Insolvenzberatung des Caritasverbandes Waltrop/Oer-Erkenschwick e.V. stellte auch im Jahr 2006 wieder ein Anwachsen der Anfragen nach dem Verbraucherinsolvenzverfahren fest. Oftmals durch die Veröffentlichungen in den Medien auf das Verfahren aufmerksam geworden, suchten etwa 600 Menschen in finanziellen Problemlagen Rat bei der anerkannten Beratungsstelle.
Derzeit sind drei Mitarbeiter in der Insolvenzberatung tätig, die insgesamt 150 Schuldner aus Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Datteln und Waltrop laufend betreuen.
Auffällig ist insbesondere der steigende Anteil der Arbeitslosen in der laufenden Beratung. Dies liegt zum einen daran, dass der Verlust des Arbeitsplatzes und der damit verbundene Einkommensrückgang die finanzielle Situation der privaten Haushalte stark belastet und daher immer noch eine der Hauptursachen der Überschuldung ist. Zum anderen werden Leistungsempfänger von Arbeitslosengeld II nun vermehrt von den Arbeitsagenturen an die Schuldnerberatungen verwiesen, da ein überschuldeter Arbeitsloser deutlich schlechtere Chancen auf eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt hat.
Festzustellen war im Jahr 2006 auch, dass aufgrund der häufig geringen Einkommen der Klienten, eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern nur in wenigen Fällen zu erreichen und das gerichtliche Insolvenzverfahren für die Schuldner meistens der einzige Weg aus der Schuldenfalle war.
Das Beratungsangebot ist kostenlos. Informationen erhalten Sie in der Caritas-Beratungsstelle für Wohnungs- und Existenzsicherung, Bahnhofstr. 26 oder telefonisch unter 0 23 09 / 95 700.
25.01.2007
Caritas stellt Wohnbegleitung für Senioren vor
Besuch bei der Mitgliederversammlung des "Sozialverband Deutschland" (SoVD) Waltrop
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Referierte beim Sozialverband Deutschland über Hilfemöglichkeiten für Senioren in der eigenen Wohnung: Christiane Jurgeleit-Höflich |
65 Waltroper Mitglieder des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) trafen sich am Mittwoch den 17. Januar zum ersten Mal in diesem Jahr. Christiane Jurgeleit-Höflich, Mitarbeiterin des Caritasverbandes, stellte während des Treffens die Wohnbegleitung für Senioren vor. An konkreten Beispielen wurden die unterstützenden Hilfen, die Senioren eine größtmögliche Eigenständigkeit und Selbstbestimmung in den eigenen vier Wänden ermöglichen, erläutert.
Nehmen wir Frau N., 92 Jahre alt. Sie war in ihrer Wohnung gestürzt und hatte sich einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen. Erst nach sechs langen Stunden hörte die Nachbarin die Klopfzeichen und verständigte die Angehörigen. Endlich konnte Frau N. aus ihrer misslichen Situation befreit und die schmerzhafte Verletzung behandelt werden. Heute hat Frau N. ein Hausnotrufgerät, das sie immer bei sich trägt. Seitdem fühlt sie sich sicherer. Neben den Alltagshilfen für Senioren waren die Anwesenden sehr an dem Lebensmittelprojekt „Der Laden“ interessiert. „Halten Sie die Augen offen für Armut gerade auch bei Senioren und ermutigen Sie sie, Hilfen in Anspruch zu nehmen“, appellierte Jurgeleit-Höflich an die Anwesenden.
Neben der Möglichkeit des preiswerten Einkaufs von Lebensmitteln wies sie auch auf weitere staatliche und caritative Hilfen wie Grundsicherung, Wohngeld und Angebote in den Gemeinden hin.
Für Informationen zur Pflegeversicherung, Alltagshilfen für Senioren und Hilfen bei der Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen stehen beim Caritasverband Christiane Jurgeleit-Höflich und Marion Jäger unter der Telefonnummer 78 55 0 zur Verfügung.
16.01.2007
Neuer Vorstand und Beirat gewählt
Vertreterversammlung mit insgesamt positiver Bilanz des Jahres 2006
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Hat gut lachen, die Verbandsgeschäfte laufen prima: Rainer Kubik, der Geschäftsführer des Caritasverbandes Waltrop/Oer-Erkenschwick |
Rundum zufriedene Gesichter gab es bei der Vertreterversammlung am 15.01.2007, die diesmal im Pfarrheim von St. Josef in Oer-Erkenschwick stattfand. In nahezu allen Arbeitsbereichen zeichnen sich durchweg positive Entwicklungen ab. Neben den bekannten Großprojekten mit dem Betreuten Wohnen für Senioren in Oer-Erkenschwick und Waltrop sind es vor allem die auf den ersten Blick nicht sofort erkennbaren Entwicklungen, die die Verantwortlichen positiv stimmen. So zeigt sich der Rollende Mittagstisch von seiner besten Seite und erzielte in 2006 ein Rekordergebnis. Im Möbelbereich zeigten sich ebenfalls deutliche Umsatzsteigerungen und die Weichen für den Umzug am 01.04.2007 sind gestellt worden. Die häusliche Pflege zeigt sich stabil und der Hausnotruf wird von den Bürgern gern in Anspruch genommen. Auch die Beratungsdienste werden nach wie vor gut frequentiert.
Höhepunkt der Vertreterversammlung waren jedoch die Vorstands- und Beiratswahlen, die in gewohnt zügiger und souveräner Manier durchgeführt wurden.
Der künftige Vorstand setzt sich aus folgenden Personen zusammen: Barbara Bohner, Veronika Lange, Franz Brendiek, Heinrich Fehlker, Wolfgang Folz, Ulrich Gehling
In den Beirat wurden für die kommenden sechs Jahre gewählt: Christoph Breddemann, Dr. Paul Butenweg, Ulf-Peter Büdenbender, Heinrich Düsterhaus, Dr. Hermann Geldmann, Josef Göbel, Dr. Achim Gowin, Ernst Henzl, Reinhard Klein, Manfred Schunk.
Alle Wahlen erfolgten einstimmig. Wir gratulieren allen Vorstands- und Beiratsmitgliedern.
11.01.2007
Beratungsangebot für Senioren wird ausgebaut
Versorgung der älteren Menschen in ihrer häuslichen Umgebung wird immer umfangreicher
Seit 01.01.2007 haben wir das Beratungsangebot für die Senioren in Waltrop und Oer-Erkenschwick ausgebaut. Claudia Kober und Marion Jäger beraten nunmehr mit je 25 Wochenstunden in Waltrop und Oer-Erkenschwick Senioren und Ihre Angehörigen in nahezu allen Fragen des täglichen Lebens. Egal, ob Antragstellungen, Widersprüche, Fragen zur pflegerischen Versorgung, zur Alltagsbewältigung oder zu Hilfen im Haushalt, sie stehen gern mit Rat und Tat zur Seite.
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| Beraten Senioren und ihre Angehörigen: | |
| Marion Jäger | Claudia Kober |
„Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, die eigenen vier Wände so lange wie möglich zu erhalten“, berichtet Claudia Kober über ihre tägliche Arbeit und Marion Jäger ergänzt: “Gemeinsam mit den älteren Menschen und ihren Angehörigen suchen wir dabei nach Lösungen, die der persönlichen Lebenslage der Ratsuchenden entsprechen.“
Man ist eben am liebsten zu Hause.
Notwendig wurde der Ausbau des Beratungsangebotes durch eine ständig wachsende Nachfrage in den letzten Jahren. Allein die Einrichtung des Hausnotrufs nimmt sprunghaft zu, aber auch andere Hilfeleistungen werden gern in Anspruch genommen. Die Beratung ist übrigens unverbindlich und kostenlos. Marion Jäger ist unter 023 09 / 78 55 29 und Claudia Kober unter 0 23 68 / 890 912 zu erreichen.
10.01.2007
Richtfest gefeiert
Franziskushaus hat jetzt auch ein Dach über dem Kopf
Angeführt von der Bürgermeisterin Anne Heck-Guthe folgten insgesamt ca. 70 Gäste aus Verwaltung, Politik, Mitgliedern, Mitarbeitern und Interessenten der Einladung des Caritasverbandes zum Richtfest für das neue Franziskushaus, in dem künftig 20 barrierefreie Wohnungen für Senioren entstehen. Nach dem obligatorischen Richtspruch und dem dazugehörigen Schnäpschen wurde im „Inneren“ des Franziskushauses gemütlich bei Brötchen und Bier zusammengesessen.
Für alle Mitarbeiter und Interessenten wurde eine Führung durch das Haus gemacht und alle waren angetan vom Konzept des Hauses mit Seniorenwohnungen samt Betreuung. „Dieses Haus ist wirklich gut geplant“, sagte eine der Interessentinnen und gab damit die Meinung aller wieder, „hier kann sich wirklich jeder wohlfühlen.“ In der Tat hat der Caritasverband an nahezu alles gedacht. Angefangen von Fahrstuhl bis hin zur Rolli-Ladestation ist das Betreute Wohnen für Senioren in der Dorfmüllerstraße bestens gerüstet für die neuen Mieter. Wir freuen uns auf Sie!
Ließen es sich anlässlich des Richtfestes gut schmecken:
Die Mitarbeiter des Caritasverbandes.
08.01.2007
Ehemaliges Herz-Jesu-Haus heißt künftig FRANZISKUS Haus
Mann des Jahrtausends steht Pate bei der Namensfindung
Neues Haus, neuer Name. Mit dem Abriss des alten Herz-Jesu-Hauses in Waltrop und dem Neubau mit dem Betreuten Wohnen für Senioren mit 20 Wohneinheiten an gleicher Stelle war auch die Frage nach dem künftigen Namen zu klären. Innerhalb des Caritasverbandes War man sich schnell einig, dass das neue Domizil auch einen kirchlichen Namen tragen sollte.
Nur welchen?
Geholfen hat da Dechant Klemens Schneider, der die Anfrage des Caritasverbandes gern aufgriff und bei der Namensfindung behilflich war. FRANZISKUS Haus war der Vorschlag und es bedurfte keiner langen Diskussion, bis der Name beschlossene Sache war. Warum Franziskus-Haus? Für ihn sprechen der hohe Bekanntheitsgrad und die hohe Akzeptanz in allen Religionen, nicht umsonst ist Franz von Assisi in einer Umfrage zum Mann des Jahrtausends gewählt worden. Aber auch seine Verbundenheit mit Schöpfungsgeschichte und seine Lebensfreude passen gut zu dem Angebot des Betreutes Wohnens für Senioren. „Franziskus hat viel Lebensfreude ausgestrahlt und sich für ein friedvolles Miteinander eingesetzt“, erläutert Klemens Schneider und Rainer Kubik, Geschäftsführer des Caritasverbandes, ergänzt: “Und genauso wollen wir den alten Menschen, die in das neue Haus einziehen, Lebensfreude vermitteln und ihnen einen friedvollen Lebensabend ermöglichen.“ Im Juli ist das FRANZISKUS Haus fertig gestellt und ab dann wird sich der Caritasverband im Sinne des Namensgebers um seine Bewohner kümmern.
08.01.2007
Kuchen auf Rädern gefällig?
Caritasverband erweitert sein Angebot des Rollenden Mittagstisches
Was mit den Mittagsmenüs schon seit über dreißig Jahren reibungslos funktioniert, soll auch beim Nachmittagskuchen klappen. Ab sofort liefert der Caritasverband auf Wunsch gemeinsam mit dem täglichen Menü auch den Kuchen ins Haus. Preisgünstig und stets frisch. In Zusammenarbeit mit einem ortsansässigen Bäcker wurde die Idee verwirklicht. „Wir kommen damit dem häufiger geäußerten Wunsch unserer Tischgäste nach“, weiß Gerda Richter, zuständig für den Rollenden Mittagstisch, zu berichten. Insbesondere für die älteren Menschen, die ihre Wohnung nicht täglich verlassen können, ist dieser Service ein willkommenes Angebot, aber auch alle anderen können es sich bequem machen und sich bedienen lassen.
Damit komplettiert der Caritasverband sein Angebot, dass nun mehr neben den Mittagsmenüs, Desserts und Getränken jetzt auch den täglichen Kuchengenuss anbietet. Interessenten wenden sich bitte an Frau Richter unter 0 23 09 / 78 550.
Vertragliche Verpflichtungen geht man nicht ein, die Bestellung kann nach Bedarf täglich erfolgen.
Freut sich, die Kunden des Rollenden Mittagstisches verwöhnen zu dürfen: Gerda Richter.
08.01.2007
08.01.2007
Neue Satzung stellt Weichen für die Zukunft
Satzungskommission nimmt ihre Arbeit auf
Was der deutsche Caritasverband in Freiburg und der Diözesancaritasverband Münster bereits hinter sich hat. Kommt nun auch auf die örtlichen Caritasverbände zu. Mit einer neuen Satzung sollen die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Die Mustersatzung für die örtlichen Caritasverbände, in den zurückliegenden Monaten erarbeitet und nunmehr vom Bischof von Münster, Reinhard Lettmann genehmigt, ist Grundlage für die neue Satzung des Caritasverbandes Waltrop/Oer-Erkenschwick e.V.
„Eine neue Satzung ist bistumsweit für alle Ortscaritasverbände notwendig geworden, um den neuen und ständig wachsenden Anforderungen auch künftig in einer zeitgemäßen und effektiver Organisationsstruktur begegnen zu können“, formuliert der Geschäftsführer Rainer Kubik die neue Ausrichtung. So sieht die neue Mustersatzung eine klarere Aufgabenverteilung der einzelnen Verbandsorgane vor und auch das Thema der Überwachung und Kontrolle spielt eine größere Rolle als bisher. Möglich ist neben der bisherigen ehrenamtlichen Vorstandsarbeit auch die Einrichtung eines hauptamtlichen Vorstandes.
Der Caritasverband hat nach einer Auftaktveranstaltung eine Satzungskommission eingerichtet, die alle Verbandsorgane mit einbezieht. Die Arbeit wird Anfang Februar aufgenommen und vom Diözesancaritasverband Münster begleitet.
03.01.2007
Vertreterversammlung mit Wahlen
Caritasverband wählt neuen Vorstand und Beirat
Das neue Jahr beginnt mit einer entscheidenden Weichenstellung.
Am 15.01. findet die ordentliche Vertreterversammlung statt. Höhepunkt der Versammlung ist die Wahl des Vorstandes und es Beirates. „Die Wahlperioden beider Verbandsorgane sind abgelaufen, und so stehen die turnusmäßigen Neuwahlen an“, berichtet Vorsitzende Barbara Bohner nicht ohne beiden Gremien für die zurückliegende Arbeit zu danken. „Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, sich über Jahre hinweg in verantwortungsvoller Position freiwillig und ehrenamtlich zu engagieren“, freut sich Geschäftsführer Rainer Kubik über die geleistete Arbeit der letzten Jahre. Der Vorstand wird satzungsgemäß von 9 auf 6 Mitglieder verkleinert und somit die Aufgaben neu verteilt. Dabei wird der Verband dem Vernehmen nach auf bewährte Kräfte zurückgreifen. Über das Ergebnis der Vertreterversammlung werden wir zeitnah berichten.

















